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 Kein Pferd ist von Natur aus böse. Es gibt immer einen Grund für das Verhalten eines Pferdes. Oft sind es Missverständnisse zwischen Mensch und Pferd, da wir unterschiedliche Sprachen sprechen, verschiedene Naturinstinkte und –triebe besitzen. Die Basis einer jeden Partnerschaft ist das Vertrauen, das durch die gemeinsame Sprache – eine nonverbale Sprache - aufgebaut werden kann. Zwang, Angst, Schmerz und Gewalt zerstören auf die längere Sicht gesehen das Vertrauen. Oftmals ist es das fehlende Wissen über die Natur der Pferde, das Ausbilder zu härteren Methoden greifen lässt; denn wo Wissen endet, beginnt Gewalt. Wenn Kinder in unserer Gesellschaft geschlagen oder missbraucht werden, stellen wir uns schützend vor sie und verachten die Täter. Im Reitsport hingegen schauen viele mit an, wie manch Reiter sein Pferd schlägt, mit den Sporen blutig reitet oder in den Bauch tritt ohne einzugreifen! Zu einer erfolgreichen Teamarbeit zwischen Mensch & Pferd gehört jedoch Freiwilligkeit. Dieser Grundsatz gilt für die Arbeit mit Kindern, aber insbesondere auch für die mit Pferden.
Mein Weg ist es, Pferde gewaltfrei mit Hilfe der nonverbalen Sprache zu trainieren, so eine vertrauensvolle, solide Partnerschaft aufzubauen, in der beide Reiter und Pferd gemeinsam, motiviert Ziele erreichen.
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